Selektierte Lagenweine aus Halbturn (Neusiedlersee / Seewinkel / Österreich) 

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Rotwein Burgenland


Rotwein Burgenland: Das Nordburgenland - rot - röter - Cuvée!

Der Neusiedlersee (übrigens: UNESCO-Welterbe!) prägt das Klima des Nordburgenlandes, hier gedeihen Sorten wie Zweigelt, Pinot Noir, St. Laurent und Blauburgunder. So werden diese Sorten einzeln ausgebaut, aber auch hervorragende Cuvées kreiert. Die Sonnenstunden, die samtig-weiche Luft, die geringe Niederschlagsmenge und die hohen Durchschnittstemperatur sorgen dafür, dass es den Trauben gut geht. Abgesehen davon ist die Landschaft reizvoll, Naturschutzgebiete wechseln sich mit "brettlebenen" Weingärten ab, kleine Dörfer reihen sich aneinander und laden zum Verweilen ein - zum Beispiel Gols, Mönchhof, Halbturn oder Frauenkirchen - bis hin nach Andau. Der "Seewinkel" ist wunderschön und vielfältig, vom Schloss Halbturn über das einzigartigen Dorfmuseum in Mönchhof bis hin zur Wallfahrtskirche in Frauenkirchen ist alles dabei, immer mit der Option die Weine zu verkosten.

Im Raum Leithaberg ist der Blaufränkische typisch, in Orten wie Jois, Winden oder Mörbisch. In Jois gibt es übrigens einen Weinlehrpfad - sehr interessant für alle Weinfreundinnen und Freunde. 


Rotwein Burgenland: Das Mittelburgenland oder auch Blaufränkischland

Wer Mittelburgenland sagt, muss auch Blaufränkisch sagen, denn rund drei Viertel aller hier angebauter Sorten werden vom "Blaufränkischen" abgedeckt. Bekannte Weinorte sind beispielsweise Raiding, Deutschkreutz, Neckenmarkt, Horitschon (Haracsony) und Lutzmannsburg ("Lutschburg"). Der Blaufränkische ist eine typisch österreichische Sorte - er ist fruchtig, kräftig und darf auch gerne gelagert werden. Das Klima ist dem Rotwein einfach zuträglich: der Winter zeigt sich milde gestimmt, die Sommer sind warm - Blaufränker, was willst du mehr? 

Highlights: Lutzmannsburg ist neben dem Blaufränkischen auch berühmt für seine Therme, für die mehr als 90 Tage, an denen das Thermometer auf mehr als 25 Grad klettert. In Horitschon gibt es auch einen exklusiven burgenländischen Rotwein-Lehrpfad - unbedingt einplanen!


Rotwein Burgenland: Das Südburgenland oder auch Uhudlerland

Ganz unten im Burgenland gibt es einen ganz besonderen Cuvée aus sogenannten Direktträgern, aus amerikanischen Sorten: Den Uhudler. Gerne wird das Südburgenland auch als Uhudlerland bezeichnet. Der Geschmack ist so einzigartig, dass ihn auch ungeübte Weinverkoster*innen gleich wissen, dass es sich um den Uhudler handelt, er erinnert an schwarze Johannisbeere und Walderdbeeren - und das mit einer fruchtigen Wucht... farblich erinnert er an einen etwas dunkleren Rosé.  

Diese "Uhudler"-Sorten sind resistent gegen die Reblaus, gegen so manche Pilzsorten und auch so sind sie sehr unkompliziert und darum beliebt. Auch der Saft allein ist schon eine Köstlichkeit, die auch Kinder begeistert. Der Uhudler hat eine spannende Geschichte - aus den USA nach Europa gebracht wurde er Anfang des 2. Weltkrieges verboten, später nur als "Hauswein" mehr oder weniger geduldet und er ist erst seit rund 30 Jahren offiziell anerkannt, er darf eigentlich nur im Burgenland angebaut werden. Warum der Uhudler so heißt ist nicht ganz klar nachweisbar - es wird erzählt, dass Menschen nach zu viel Konsum am nächsten Tag einem Uhu ähneln. Wäre auszuprobieren!

Abseits des Uhudlers ist aber auch im Südburgenland der Blaufränkische ganz groß (Eisenberg DAC) - seine Mineralik ist einzigartig. 

Egal wo im Burgenland Sie Rotweine oder Weißweine verkosten möchten - empfehlenswert sind jedenfalls die Tage der offenen Kellertür, die in vielen der wunderschönen Weinorte des Burgenlands im Herbst angeboten werden - kosten Sie sich durch all die köstlichen Tropfen und lernen Sie die unterschiedlichen Nuancen und Sorten kennen und schnabulieren Sie dazu herzhafte belegte Brote oder die berühmten Grammelpogatscherln.

 
 
 
 
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